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17. Februar 2016

Kohlenhydrate reduzieren – mit Low Carb in Shape

Brot, Nudeln, Reis und Co sind Tabu – die alltäglich Gewohnheiten mit dem man mehrheitlich auch aufgewachsen ist.

Es ist bei vielen von uns schon so einprogrammiert schnell ein Sandwich zu kaufen, wenn man über Mittag Hunger verspürt und wenig Zeit bleibt. Das Brotkörbchen beim Abendessen ist sehr oft ein fixer Bestandteil und immer als erstes leer.

Doch diese einfachen Kohlenhydrate belasten den Körper und Darm mehr als sie eigentlich nutzen. Die Frage ist nun – was gibt es denn für Low Carb Alternativen die besser sind?
Eine sehr gute Quelle von Low Carb Lebensmittel ist unser grünes Gemüse und Blattgemüse wie:

Spargel, Kohl, Gurke, Zucchini, Mangold, Spinat, Chinakohl, Fenchel, Brokkoli, etc.
Grünes Gemüse schützt, heilt und vitalisiert und ist eine wichtige Eisenquelle:
So enthaltet es beispielsweise Bitterstoffe oder auch scharfe Stoffe.. Es liefert Chlorophyll und damit all die Vorteile, die mit dem grünen Pflanzenfarbstoff in Verbindung gebracht werden.

Was hat es mit dem Chlorophyll auf sich?
Chlorophyll unterstützt außerordentlich beim Aufbau neuer Blutzellen. Es wird daher auch „grünes Blut“ genannt. Der grüne Pflanzenfarbstoff ähnelt enorm unserem körpereigenen roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin. Beide Stoffe sind fast identisch aufgebaut. Es hilft unserem Körper zu entgiften und schützt vor krebserregenden Substanzen und fördert die Regeneration von Schwermetallbelastungen und Strahlenschäden. Außerdem unterstützt das Chlorophyll die Wundheilung, einen regelmäßigen Stuhlgang und sorgt für einen angenehmen Körpergeruch und es behebt Eisen – und Magnesiummangel.

Die 10 wichtigsten Gründe to go green:
– Verbesserung der Immunfunktion
– Tumorprävention
– Verbesserung des Blutkreislaufes
– Reinigung des Blutes bzw. Anregung der Blutbildung
– Versorgung mit Folsäure, Eisen und Magnesium
– Linderung von Depressionen
– Stärkung der Darmflora
– Funktionsverbesserung der Leber, der Nieren und der Gallenblase
– Reduktion von oxidativem Stress
– Linderung bzw. Vorbeugung von Entzündungen

Abgesehen von unseren grünen Freunden gibt es noch viele sonstige wichtige Quellen einer bewussten Low Carb Ernährung

– Kürbis
– Tomaten
– Karotten
– Auberginen
– Artischocken
– Steinpilze, Pfifferlinge und Champions
– Eier
– Fisch und Meeresfrüchte
– Wie Fisch ist auch Fleisch generell völlig frei von Kohlenhydraten – egal welche Art von Fleisch.

Ausnahme: Leber (1-4 g Kohlenhydrate pro 100 Gramm). Wurstsorten sind natürlich nicht ideal weil sie mit Stärke, Zucker, etc versehen sind, die als Geschmacksverstärker fungieren – von diesen eher die Finger weg!

– Avocado, Nüsse, Nuss- und Getreidemilch, Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, sowie Amarant und Quinoa sind noch zusätzlich hervorragende Proteinquellen.

Ein getreidefreier Nudelersatz sind auch Shirataki-Nudeln genannt. Diese „Nudeln“ bestehen nicht aus Hartweizengries, sondern aus dem Mehl der chinesischen Konjakwurzel. Aber auch Algennudeln wie Kelpnudeln eigenen sich sehr gut.

Bei Obst scheiden sich die Geister – es gibt Obstsorte, die man ohne bedenken essen kannst, da der Fruchtzucker relative gering ist – insbesondere Beeren haben auch noch eine zusätzlich starke antioxidative Wirkung und wenig Kohlenhydrate genauso wie Aprikosen und Papayas.

Obst enthält jedoch vielen Vitaminen und Mineralstoffen und darum dürfen sie am Speiseplan nicht fehlen.. Low Carb bedeutet ja nicht No Carb und zu einer Low Carb Ernährung gehört auch immer gesundes Obst mit vielen Ballaststoffen.

Doch einige Obstsorten und Obstprodukte (wie ALLE Obstkonserven) enthalten so viel Zucker, die sollten Sie vom Speiseplan verbannen:

– Bananen 21 g KH pro 100 g
– Datteln 27 g KH pro 100 g
– Ananas-Konserve 21 g KH pro 100 g
– Apfelmus 23 g KH pro 100 g
– Preiselbeeren im Glas 42 g KH pro 100 g
– Trockenfrüchte (Banane, Cranberry, Feigen etc.) 50-80 g KH pro 100 g

Ich hoffe euch damit wieder so einige Tipps gegeben zu haben – ihr seht mal wie vielseitig der Speiseplan sein kann, wenn wir einmal von unseren Mustern heraustreten und uns auf einen neuen Zugang zur Ernährung einlassen – auf jeden Fall wird es dann schön bunt und wie heisst es so schön: Das Auge isst mit 🙂

In meinem nächsten Blog werden ich euch so einige Low Carb Rezepte vorstellen – so don’t miss it!